
Norman Müller (Foto: Gantenberg)
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[16.07.2005]
Jürgen Mallow, Leitender Bundestrainer im Deutschen Leichtathletik-Verband, zog zur Halbzeit der Europameisterschaft U23
in Erfurt am Samstag ein durchweg positives Zwischenfazit. Über die ersten drei Medaillen (wir berichteten) hinaus gab es
noch weitere Akzente, die gesetzt wurden.
„Die Mannschaft ist sehr gut gestartet“, lobte er, „bisher waren 57 Athleten im Einsatz, davon sind nur 14 in den
Qualifikationen ausgeschieden. Außerdem haben wir sieben persönliche Bestleistungen und eine erfüllte WM-Norm erreicht.“
Prof. Dr. Eike Emrich, DLV-Vize-Präsident Leistungssport, konnte auch positive Erkenntnisse aus den ersten beiden
Wettkampftagen gewinnen: „Ich freue mich über die neue Generation von Athleten, die gezielt und zukunftsorientiert
arbeiten.“
Freude von Norman Müller nicht geschmälert
Einer aus dieser Riege war am Freitag auch der Hallenser Zehnkämpfer Norman Müller, der allerdings aufgrund einer zunächst
falschen Auswertung seinen ersten 8.000-Punkte-Wettkampf wieder annulliert bekam und so ungewollt noch für zusätzliche
Schlagzeilen sorgte.
Norman Müller, LilliSchwarzkopf und André Pollmächer (Foto: Gantenberg)
„Ich war auf dem Weg zurück ins Hotel, als ich das erfahren habe. Auf meiner Urkunde stehen noch 8.009 Punkte. Es ist nun
natürlich ein kleiner Dämpfer, weil für jeden Zehnkämpfer die 8.000 Punkte eine besondere Schallmauer sind, die nicht jeder
erreichen kann. Meine Freude über Bronze ist aber nicht geschmälert“, sagte er einen Tag nach seinem Erfolg mit etwas
Abstand zur Verwirrung um seine Punktzahl.
(fc)
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