
Petra Lammert (Foto: Gantenberg)
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[16.07.2005]
Eine der ganz großen Aufsteigerinnen des Jahres, Petra Lammert, krönte ihre beeindruckende Saison bei der
Europameisterschaft U23 in Erfurt am Samstag mit dem Titelgewinn im Kugelstoßen. Mit 18,97 Metern aus dem
dritten Versuch hatte sie die Konkurrenz im Griff und wurde der ihr zugedachten Favoritenrolle gerecht.
Petra Lammert feierte in Erfurt mit Christina Schwanitz (SV Neckarsulm; 18,64 m) einen deutschen Doppelsieg.
Dritte wurde die Italienerin Chiara Rosa (18,22 m).
„Ich war sehr angespannt, es war nicht einfach, in den Wettkampf zu finden“, sagte die Stuttgarterin, „leider
ging etwas die Spannung verloren, denn ich hätte schon gerne über 19 Meter gestoßen.“
Lockerheit fehlt
Petra Lammert wartet nun darauf, dass die 19-Meter-Weiten, die sie im Training anbietet, auch wieder im
Wettkampf fallen. „Mir fehlt momentan etwas die Lockerheit“, bekannte sie. Diese kann und will sie dann bei
der Weltmeisterschaft in Helsinki (6. bis 14. August) ausspielen: „Dort habe ich nichts zu verlieren.“
Christina Schwanitz, Petra Lammert (Foto: Kiefner)
In Finnland könnten ihr auch die Erfahrungen, die sie nun nach der Hallen-EM in Madrid auch im Steigerwaldstadion
gesammelt hat, zugute kommen: „Das ist eine ganz andere Atmosphäre. Man wird immer lockerer, je mehr internationale
Wettkämpfe man bestreitet.“
Sie meinte, dass die Goldmedaille vor allem ein Verdienst ihres Neubrandenburger Trainers Dieter Kollark sei.
„Peter Salzer hat aber gute Vorarbeit geleistet und ist auch mit dafür verantwortlich“, sagte die 21-Jährige,
die ihre Handverletzung noch nicht ganz auskuriert hat, über die Rolle ihres früheren Wegbegleiters.
(fc)
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